15. März 2004 Vorstellung von "Mobility" auf einer Pressekonferenz im Bundessozialministerium

Mobility-LogoIm Sozialministerium wurde gemeinsam von Bundesminister Mag. Herbert Haupt und der Fahrschule COLUMBUS das neue Projekt "Mobility" vorgestellt. Da im Jahr 2003 die Entscheidung für ein neues Fahrschulauto zur Ausbildung von Körperbehinderten notwendig wurde und 2003 auch das "Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung" begangen wurde, wollte die Fahrschule COLUMBUS die Behindertenausbildung auf eine höhere Stufe stellen.

Bis jetzt war eine Ausbildung von Körperbehinderten auf Basis von mechanischen Ausgleichseinrichtungen möglich. Schwerbehinderte Personen die darüber hinausgehende Einrichtungen benötigten, mussten für die Ausbildung bereits ein eigenes Fahrzeug umbauen lassen. Diesen Schritt wollten viele betroffene Personen nicht setzen und konnten somit keine Lenkberechtigung erwerben.

Minister Herbert Haupt neben dem Mobility-AutoMit Unterstützung des Sozialministeriums wurde deshalb ein neuartiges Fahrzeug konzipiert und bei der deutschen Umbaufirma PARAVAN bestellt (www.paravan.de). Das Auto mit dem ab jetzt die Fahrstunden für Körperbehinderte durchgeführt werden, hat erstmals in Österreich auch elektronische Steuereinrichtungen für Lenkung, Gas und Bremse.

Sozialminister im FahrschulautoBeim Fototermin im Sozialministerium ließ sich Minister Herbert Haupt diese Einrichtungen von Ing. Ernst Nigischer erklären. Ing. Ernst Nigischer hat die Umbauten geplant und ist Österreichs einziger, zertifizierter Trainer der Fahrlehrer auf diese Einrichtungen einschulen darf.

Ing. Gerhard Nigischer und Mag. Herbert HauptBei der nachfolgenden Pressekonferenz erklärten Minister Herbert Haupt und Ing. Gerhard Nigischer die Eckpunkte des "Mobility"-Projektes. Neben dem neuen Fahrschulauto sind dies auch die Rollstuhl taugliche Gestaltung der Schulungs- und Prüfungsräumlichkeiten und eine neue Informationsplattform für behinderte Menschen im Internet: www.mobility.at

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